Wie wollen wir zu innerem Frieden kommen, wenn wir das Leben beständig in zwei Bereiche teilen: einen friedvollen, den wir wünschen und annehmen und einen friedlosen, den wir hassen und ablehnen? Kinder des Geistes werden wir insofern, als wir in Gott den uneingeschränkten Urheber aller Geschehnisse erkennen, ihn also auch im Friedlosen vertrauensvoll suchen, in der Gewissheit, dass auch darin eine Form von Seelenfrieden liegt.

Soweit wir den Anlass und die Bedeutung menschlicher Anfeindungen suchen und finden, tragen wir Frieden ins Friedlose, stiften wir jenen inneren ideellen Frieden, von dem Jesus sagt:

Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.  Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.   

                                                                                              Johannes 14,27

 

Indem wir aus dem Bewusstsein leben, allezeit gewollt und geliebt zu sein (in Freud und Leid), und wir der Erkenntnis Raum geben, dass auch mitten im größten Unfrieden ein innerer ideeller Frieden gefunden werden kann, tragen wir durch diese Überzeugung Frieden in die Friedlosigkeit dieses Daseins. In dieser Geisteshaltung wird nun jede unserer Gesten, jede Äußerung von einem neuen Lebensverständnis künden, und durch dieses Zeugnis werden wir auch Frieden stiften in den Herzen jener Menschen, die solche Art Frieden suchen.

 

            352 Seiten

            Hardcover,

            Preis € 24,00

            ISBN 978-3-941995-99-4

Kurzbeschreibung: 

Undogmatisch, konfessionsunab-

hängig,religionsübergreifend, infor-
mativ und dabei leicht verständlich,

eröffnet dieses Buch dem Leser eine
ungewohnt neue und hochaktuelle
Sicht auf die christlichen Grundaus-
sagen und leistet damit einen
Beitrag für ein ethisches Verständnis
der Botschaft Jesu. Gleichwohl sind
die vorliegenden „Essenzen“ mehr als
eine reine Ethik. Dem unvoreinge-
nommenen Leser sind sie Lebenshilfe,
aber auch Transzendenz von der zeit-
lichen und räumlich begrenzten Dimension hin zum Ewigen, vom ängstlichen Misstrauen hin zu mutigem Vertrauen.

www.vogel-bildhauer.de Elmar Vogel bei der Arbeit am Stein

Letzte Aktualisierung:

am 7. März 2010