In jedem Menschen, ob Freund oder Feind, begegnet uns Gott unmittelbar selbst.
Dieser Gedanke ist Grundlage der Botschaft Jesu. Ist uns die Erscheinung unseres Nächsten verhasst, weil er nicht unseren Vorstellungen entspricht, so verachten wir damit zugleich das Bild Gottes in ihm. So versinnbildlicht auch der verurteilte und gekreuzigte Jesus eine Facette Gottes, die so ganz und gar nicht unseren menschlichen Vorstellungen von einem Ideal entsprechen will.


Licht als ein Sinnbild geistiger Erkenntnis steht einerseits für die Qualitäten: Helligkeit, Liebe (Wärme) und Klarheit – allerdings nur dort, wo wir diese guten Qualitäten des Lichtes auch anerkennen, schätzen und achten. Begegnen wir dem Geist in der Erscheinung unseres Nächsten mit Verachtung, so beschwören wir eben dadurch jene schmerzvolle „Berührung“ mit dem Geist herauf, die nun Läuterung, Verbrennung und Vertilgung repräsentieren. Damit stehen sie für alle schmerzvollen Lebenserfahrungen, deren Sinn sich uns gedanklich nicht erschließt. Höllisches Feuer im Sinne des obigen Gleichnisses ist somit jede verhasste Konfrontation mit der Wirklichkeit unseres Daseins. Im obigen Fall ist es die Infragestellung unseres Nächsten. Jesus macht deutlich, dass – trotz großer geistiger Unterschiede – in jeder menschlichen Begegnung ein verborgener Sinn und eine Bedeutung liegen, die es für uns zu suchen und zu ergründen gilt.

            352 Seiten

            Hardcover,

            Preis € 24,00

            ISBN 978-3-941995-99-4

Kurzbeschreibung: 

Undogmatisch, konfessionsunab-

hängig,religionsübergreifend, infor-
mativ und dabei leicht verständlich,

eröffnet dieses Buch dem Leser eine
ungewohnt neue und hochaktuelle
Sicht auf die christlichen Grundaus-
sagen und leistet damit einen
Beitrag für ein ethisches Verständnis
der Botschaft Jesu. Gleichwohl sind
die vorliegenden „Essenzen“ mehr als
eine reine Ethik. Dem unvoreinge-
nommenen Leser sind sie Lebenshilfe,
aber auch Transzendenz von der zeit-
lichen und räumlich begrenzten Dimension hin zum Ewigen, vom ängstlichen Misstrauen hin zu mutigem Vertrauen.

www.vogel-bildhauer.de Elmar Vogel bei der Arbeit am Stein

Letzte Aktualisierung:

am 7. März 2010